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Sicherheit und unerwünschte Wirkungen der Darmspiegelung

Die rein diagnostische Koloskopie inkl. Entnahme von Gewebeproben ist unter den von uns angewandten Vorbereitungs- und Überwachungsmaßnahmen eine sehr sichere Untersuchungsmethode, d.h. Sie können davon ausgehen, dass Sie keine nachteiligen Folgesymptome zu erwarten haben (Komplikationen <1%). Allfällige Schmerzen und/oder Blähungsgefühl im Bauch während der Untersuchung werden wir so gut wie irgendwie möglich zu vermeiden oder zu dämpfen versuchen. Wenn die Untersuchung für Sie aufgrund einer Vorerkrankung ein erhöhtes Risiko darstellt, werden wir dies mit Ihnen in einem ausführlichen Vorgespräch erläutern.

Falls eine Abtragung von Polypen (Polypektomie) durchgeführt werden muss, besteht je nach Situation Prinzip-bedingt das Risiko einer Nachblutung (<1-5% je nach Polypengröße) bis ca. 5 Tage nach dem Eingriff sowie das Risiko einer durchdringenden Darmwandwandverletzung  (1-2%). Nach einer Polypektomie ist es deshalb von besonderer Wichtigkeit, dass Sie bei Auftreten von allgemeiner Schwäche, Blutabgang aus dem After, Bauchschmerzen oder Fieber rasch mit uns Kontakt aufnehmen, damit geeignete Maßnahmen getroffen werden können. Kleinere und mittelgroße Polypen werden im Allgemeinen in gleicher Sitzung entfernt; größere Polypen und solche in technisch schwieriger Lage, deren Polypektomie ein erhöhtes Blutungs- oder Perforations-Risiko mit sich bringt, werden wir erst nach einem speziellen Vorgespräch mit Ihnen entfernen.

Diese kurze Übersicht kann nur die wichtigsten Aspekte der Koloskopie beleuchten. Falls Sie vor der Untersuchung weitere Informationen wünschen, bitten wir Sie um Vereinbarung eines ausführlichen Gesprächs.